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Dorf mit Zukunft HNA-Bericht vom 15.12.2007
Startschuss für den 33. Wettbewerb im Landkreis Kassel
ALTENSTÄDT. Den Startschuss für den 33. Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" im Landkreis Kassel 2008 gab jetzt Landrat Dr. Udo Schlitzberger. Die Kreissiegergemeinden qualifizieren sich dann
im Folgejahr für den Wettbewerb auf Landesebene, die Landessieger wiederum 2010 für den Bundeswettbewerb.
Sieger 2005: Ortsvorsteher Bernd Ritter erklärte, warum Altenstädt im vergangenen Jahr den Kreisentscheid gewann. Foto: zih
Dr. Udo Schlitzberger während der offiziellen Auftaktveranstaltung in Altenstädt: "In den Dörfern und kleinen Stadt- sowie Ortsteilen im Landkreis Kassel gibt es genügend Gründe,
sich wohl zu fühlen. Allerdings gibt es auch genügend Anknüpfungspunkte zum Erhalt und Weiterentwicklung der dörflichen Strukturen."
Anmeldeschluss im März
Der Landrat weiter: "Angesichts der auch in unserem Landkreis feststellbaren Folgen des demografischen Wandels bietet der Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"
gute Chancen, auch kleine Orte lebens- und liebenswert zu erhalten." "Angesichts der auch in unserem Landkreis feststellbaren Folgen des demografischen Wandels bietet der Wettbewerb
Unser Dorf hat Zukunft gute Chancen, auch kleine Orte lebens- und liebenswert zu erhalten."
Dr. Udo Schlitzberger Landrat
126 Orte gehören zum Landkreis Kassel, von denen exakt 100 nach den vorgegebenen Kriterien teilnehmen können:
Orte mit überwiegend dörflichen Charakter bis zu 3000 Einwohnern. Im vorigen Jahr beteiligten sich 24 Landkreisgemeinden.
Anmeldeschluss für den Wettbewerb ist der 1. März 2008, die Teilnahme ist kostenlos. Auf die Sieger des Regionalentscheides, die Bewertung durch eine Jury fällt im Herbst 2008, warten Geldpreise bis zu 3000 Euro.
Abteilungsleiter Dorf- und Regionalentwicklung Peter Nissen vom zuständigen Amt für den ländlichen Raum mit Sitz in
Hofgeismar: "Mit dem Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft sollen besondere Leistungen zur Bewahrung und
Weiterentwicklung der Vielfalt örtlicher Lebensformen und Siedlungsstrukturen sowie der individuelle Charakter des jeweiligen Dorfes herausgestellt werden."
Impulse für Aktivitäten
Dazu gehört nicht nur das Erscheinungsbild des Dorfes und der sie umgebenden Landschaft. Sondern auch die örtliche
Wirtschaftskraft, Lebensqualität, ökologische Aspekte sowie soziale Organisation. Dieser ganzheitliche Ansatz soll
Impulse für bürgerschaftliche Aktivitäten in gemeinschaftlicher Verantwortung geben. Nissen: "Der Wettbewerb soll
Anstoß zu Eigeninitiative und zur Dorfgestaltung geben und dient damit der Verbesserung der Lebensqualität."
Wie ein Sieger aussieht und wie das geschafft wurde, bekamen die anwesenden Vertreter vieler Gemeinden vom Altenstädter Ortsvorsteher Bernd Ritter in Wort und Bild demonstriert. Altenstädt gewann im Jahr 2007 in der
A-Kategorie den ersten Platz. Auch Simmershausen präsentierte sich während der Veranstaltung. (zih)
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