Unser Dorf 2005

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Unser Dorf - Landesentscheid

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32. Hessischer Wettbewerb “Unser Dorf

Altenstädt ist bewertet - Siehe HNA-Bericht und Fotos unten!
Die Landesbewertungskommission kam am
Donnerstag, den 29. Juni 2006 von 12.30 - 14.00 Uhr
Siegerehrung wird am 1. Oktober 2006 in Bad Wildungen sein!
13. Juli --> Das Ergebnis ist da:
Altenstädt ist nicht unter den ersten 3 - trotzdem eine tolle Leistung!!
Berichte unten!
Informationen auch unter:
www.rp-kassel.de/static/aktuelles/dorf

Teilnehmer in der Gruppe A

 

Gemeinde/ Ort

Landkreis

Platzierung

Alheim - Oberellenbach

Hersfeld-Rothenburg

2.

Babenhausen - Hergershausen

Darmstadt - Dieburg

3.

Frankenau - Altenlotheim

Waldeck-Frankenberg

1.

Naumburg-Altenstädt

Landkreis Kassel

4.-7.

Wabern - Harle

Schwalm-Eder

4.-7.

Wanfried - Heldra

Werra-Meißner

4.-7.

Wehrheim - Pfaffenwiesbach

Hochtaunuskreis

4.-7.

Auszeichnungen:

1. Preis:

4.000 €

2. Preis

2.000 €

3. Preis

1.000 €

Landesbewertungskommission

Hermann Brand

Hessischer Städte- und Gemeindebund e.V.

Günther Goldacker ev.H.Seiboldt)

Landesverband für Obstbau, Garten- und Landschaftspflege e.V.

Bernd Hesse

Kulturinitiativen und soziokulturellen Zentren (LAKS)

Norbert Lemb

Naturschutz - Zentrum Hessen

Roswitha Rüschendorf (Leitung)

RP Kassel

Ludwig Seiboldt

Landesverband für Obstbau, Garten- und Landschaftspflege e.V.

Dagmar Söder

Landesamt für Denkmalpflege Hessen

Renate Weber

Landfrauenverband Hessen


Siegerehrung mit Minister Dietzel am 1.10.2006 in Bad Wildungen
 

Infotafel über Altenstädt

Claudia und Werner bereiten Infotafel vor

Gratulation:
Minister Dietzel gratuliert Claudia Arend und Ortsvorsteher Bernd Ritter

Auch dabei: Peter Nissen

Presseartikel vom 25.1.2006:
Termin für Landesentscheid steht

Nachdem Altenstädt in 2005 den Wettbewerb „Unser Dorf“ auf Landkreisebene gewann, gilt es nun auf Landesebene zu punkten.
Dabei wird es am Donnerstag, den 29. Juni 2006 Ernst für die Altenstädter: Von 12:30 – 14.00 Uhr wird eine aus sieben Experten bestehende Kommission aus ganz Hessen das Dorf und seine Bewohner unter die Lupe nehmen.
Ortsvorsteher Bernd Ritter bitte alle Altenstädter, diesen Termin schon mal in ihrem Terminkalender einzutragen!

Aktuelle Informationen über den Wettbewerb, die Teilnehmer und Auszeichnungen sind auf der Dorfseite
www.Altenstaedt.de aufgeführt.

HNA-Artikel vom 30.6.2006:

Nette Altenstädter

Wertungskommission des Wettbewerbs "Unser Dorf" nahm Ort unter die Lupe

Von Reinhard Michl

altenstädt. "Altenstädter sind netter." Der Spruch auf dem Aufkleber anlässlich der 1175-Jahrfeier zog gestern. Die Wertungskommission des Wettbewerbs "Unser Dorf" unter Leitung von Roswitha Rüschendorf vom Regierungspräsidium Kassel schaute sich in Altenstädt um.
Waren sie und die weiteren sechs Jurymitglieder aus verschiedenen Institutionen bisher stets auf Schusters Rappen unterwegs, so erlebten sie in Altenstädt ein Novum. Hier stand nämlich ein von einem Trecker gezogener offener Anhänger bereit, bestückt mit Gartenstühlen. Bequemer und vor allem zeitsparender konnte so der gesamte Ort einschließlich der Außenbereiche unter die Lupe genommen werden. Fast zwei Stunden lang. Wobei natürlich an den markanten Vorzeigeprojekten Halt gemacht wurde, um hier auf spezielle Details eingehen zu können.
Alles Wissenswerte
Bevor die Dorfrundfahrt mit Start im Kindergarten begann, bekam die Kommission von Ortsvorsteher Bernd Ritter in einem breit gespannten Bogen alles Wissenwertes über die 1200-Seelen-Gemeinde mitgeteilt. Das bisher von Bürgern, Vereinen, Institutionen und Gruppen überwiegend gemeinsam ehrenamtlich Geleistete, auch im Schulterschluss mit den politisch Verantwortlichen. Ebenfalls die noch anstehenden Arbeiten, Aktionen, Aktivitäten und Ziele sowie auch zukunftsorientierte Visionen. Mit dem einen Endergebnis: die intensiv gelebte Gemeinschaft, das dörfliche Gesamtbild, die Infrastrukur und Lebensqualität zu optimieren. Würde ein Preis für Hessens besten Verkäufer ausgelobt, Bernd Ritter wäre ein heißer Kandidat für Platz eins. Das dokumentiert auch die von ihm initiierte Präsenz Altenstädt im Internet. Mit rund 1000 Seiten vermutlich für einen Ort von der Größe Altenstädts bundesweit einmalig.
Ob für den Naumburger Stadtteil alle Mühen im Kampf um Platz eins im Landesentscheid "Unser Dorf" von der Jury honoriert werden, erfahren sie mit der Bekanntgabe der Ergebnisse am 13. Juli, 14 Uhr. Die Siegerehrung mit Teilnahme aller beteiligten Orte, insgesamt 14, findet am 1. Oktober in Bad Wildungen anlässlich der dortigen Landesgartenschau statt.
 

Start im Kindergarten Regenbogenland

Aufmerksame Beobachter: Hans Siebert und Heinrich Pfennig

Los geht es mit dem Traktor, gesteuert von Hermann Ritter

Im Kinderland warten hungrige Kinder auf die Kommission

Absteigen: Besichtigung des Ortskerns

Viel zu notieren beim Vortrag von Claudia Arend

Keine Zeit zum Verschnaufen - die Zeit muss eingehalten werden

Dorfplatz mit Backhaus

Gruppenabschlussfoto am DGH

Trotzdem stolz!

Immerhin ist Altenstädt unter den besten 7: die ersten drei Plätze wurden nun vergeben, die Plätze 4-7 werden nicht gesondert ausgewiesen.
Immerhin hat das Siegerdorf Altenlotheim mit 87,1 Punkte nur 0,85 Punkte mehr als Altenstädt beim Sieg auf Landkreisebene erzielen konnte!
Die Konkurrenz war außerdem sehr stark: So war z.B. Oberellenbach, Zweitplatzierter, bereits Expo-Dorf im Jahr 2000.

Umweltminister Wilhelm Dietzel: Erste Plätze im Landeswettbewerb „Unser Dorf“ gehen an Frankenau-Altenlotheim und Alsfeld-Altenburg

13.07.2006 - Pressemitteilung
„Auseinandersetzung mit der Zukunftsperspektive motiviert die Bürger“
 

„Die Sieger des hessischen Landeswettbewerbes „Unser Dorf“ stehen fest. Die beiden ersten Plätze gehen an Frankenau-Altenlotheim und Alsfeld-Altenburg. Der Erfolg der an dem Wettbewerb teilnehmenden Dörfer ist Ausdruck eines großen und überdurchschnittlichen Engagements der Bürger. Der ganzheitliche Ansatz des Wettbewerbes fördert auch die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des demografischen Wandels, denn die Dörfer müssen in Zukunft mit einem verstärkten Wettbewerb um ihre Einwohner rechnen“, sagte Umweltminister Wilhelm Dietzel heute in Wiesbaden.

„Wir sind das Nationalparkdorf!“ Unter diesem Motto präsentierte sich Frankenau-Altenlotheim selbstbewusst gegenüber der Kommission. Mit Blick in die Zukunft baut Altenlotheim seine Position als Dorf der regenerativen Energien und Fremdenverkehrsort konsequent aus. Der starke Gestaltungswille, der sich in vielen Beispielen niederschlägt und der Bewusstseinswandel führten zu der abschließenden Bewertung als Sieger, heißt es in der Jurybewertung.

Alsfeld-Altenburg trat unter der Überschrift an: „Wie nehmen die Dinge selbst in die Hand“. Eine aktive Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des demografischen Wandels und die daraus gezogenen Folgerungen für den Ort, etwa auf die Siedlungsentwicklung führten zu der guten Bewertung. Aber auch das hohe soziale, kulturelle und gleichzeitig generationsübergreifende Engagement der Bewohner überzeugte die Kommission. Beide Orte verbindet eine überdurchschnittliche Unterstützung durch die Gemeinde oder die Stadt.

Der Landeswettbewerb wurde in zwei Stufen innerhalb von drei Jahren durchgeführt. Die 14 Sieger aus den Regionalentscheiden nahmen in diesem Jahr am Landesentscheid teil. Mit landesweit insgesamt 173 Teilnehmerdörfern an den Regionalentscheiden, die im Jahre 2005 in sieben Regionen durchgeführt wurden, kann Hessen für den 22. Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ im Jahre 2007 zwei Landessieger anmelden, so der Minister.

Sowohl in den Regionalentscheiden als auch im Landesentscheid wurde nach zwei Gruppen differenziert. Dabei sollte den unterschiedlichen Ausgangsbedingungen Rechnung getragen werden. In Gruppe A sind die Orte vertreten, die bereits öffentliche Unterstützung durch das Dorferneuerungsprogramm erhalten haben bzw. die noch Förderschwerpunkte sind. In Gruppe B sind die Orte, die bislang nicht an dem Dorferneuerungsprogramm teilnahmen, zusammengefasst.

Im Landesentscheid 2006 der besten Dörfer Hessens wurden folgende Sieger ermittelt:

Gruppe A

1. Altenlotheim, Stadt Frankenau, Landkreis Waldeck-Frankenberg
2. Oberellenbach, Gemeinde Alheim, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
3. Hergershausen, Stadt Babenhausen, Landkreis Darmstadt-Dieburg

Gruppe B

1. Altenburg, Stadt Alsfeld, Vogelsbergkreis
2. Weipoltshausen, Gemeinde Lohra, Landkreis Marburg-Biedenkopf
3. Orferode, Stadt Bad Sooden-Allendorf, Werra-Meißner-Kreis

Als Siegerprämie erhalten die jeweils erstplatzierten Dörfer 4.000 Euro, die zweitplatzierten Dörfer jeweils 2.000 Euro. Für den 3. Platz werden jeweils 1.000 Euro vergeben.

Die übrigen Teilnehmer: Naumburg-Altenstädt, Wabern-Harle, Wanfried-Heldra und Wehrheim-Pfaffenwiesbach sowie Calden-Ehrsten, Frankenberg-Rengerhausen, Groß-Umstadt-Heubach und Melsungen-Kirchhof erhalten jeweils eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am hessischen Landesentscheid.

„Die Teilnehmer des Wettbewerbes haben es vor gemacht, wie beispielhafte Leistungen und individuelle Lösungsansätze für die Zukunft aussehen. Ich wünsche mir, dass möglichst viele weitere Orte zu eigenen Aktivitäten angeregt werden“, so Minister Dietzel abschließend.

Hinweise:
Die Preisverleihung durch Minister Wilhelm Dietzel wird im Rahmen des „Tages der Regionen“ am Sonntag den 01. Oktober 2006 im Kurhaus von Bad Wildungen stattfinden.

Auskunft zu den Ergebnissen des Landesentscheides erteilt die Vorsitzende der Landesbewertungskommission, Roswitha Rüschendorf, RP Kassel, Tel.: 0561/106-3125 http://www.rp-kassel.de/static/index1.htm

Hintergrund:
„Unser Dorf“ – der Name des Wettbewerbes steht für eine hohe Qualität dörflichen Lebens. Leitgedanke ist, wie sich der Einzelne, die Gemeinschaft, aber auch die Kommune für das Dorf einsetzen können, um es noch lebenswerter und zukunftsfähiger zu gestalten. Das Spektrum der Möglichkeiten reicht vom Erscheinungsbild der Siedlung über die vielfältigen Formen des Zusammenlebens bis hin zur Bedeutung des Ortes im regionalen Zusammenhang. Das Lösen von Problemen und das Nutzen von Chancen zur Verbesserung der eigenen Lebensqualität in allen denkbaren Bereichen sind die eigentlichen Leitideen des Wettbewerbes. Damit geht der hessische Dorfwettbewerb weit über seine frühere Ausrichtung unter dem Titel „Unser Dorf soll schöner werden“ hinaus.

In Zukunft werden die Auswirkungen des demographischen Wandels eine zusätzliche Herausforderung für die Dörfer im ländlichen Raum stellen. Abnehmende Bevölkerungszahlen bei gleichzeitiger Verringerung des Anteils von jungen Menschen und Vergrößerung des Anteils alter Menschen stellen die Kommunal- und Regionalpolitik vor besondere Aufgaben.

Insgesamt ist mit einem Rückgang der Bevölkerung zu rechnen, der regional jedoch sehr unterschiedlich verlaufen wird. Deshalb müssen die Dörfer in Zukunft mit einem verstärkten Wettbewerb um ihre Einwohner rechnen. Auch der Dorfwettbewerb soll dazu beitragen diese Probleme des demographischen Wandels unter der Prämisse „Mehr Dorf für weniger Bürger“ zu bewältigen.

Um den vielfältigen Beiträgen Rechnung zu tragen, findet die Bewertung der Wettbewerbsbeiträge anhand einer ganzheitlichen Betrachtung des Ortes statt. Dabei werden die Aspekte Dorf, Landschaft und Gemeinschaft gewertet und die bürgerschaftlichen Leistungen, die zu struktureller und gestalterischer Veränderung geführt haben, verglichen. Bei der Bewertung wird die allgemeine Ausgangslage des Dorfes berücksichtigt, die daraus folgende Gestaltungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie die durch den Wettbewerb angeregten und erbrachten Leistungen des Dorfes und seiner Bewohner.

 

Altenstädt trotzdem stolz!
HNA-Pressebericht OV - Juli 2006

Die Sieger des hessischen Landeswettbewerbes „Unser Dorf“ stehen fest. Der erste Platz in der Gruppe A (Dörfer mit Dorferneuerung) geht an Frankenau-Altenlotheim.

Altenstädt - als Vertreter des Landkreises Kassel – ist in der Platzierung 4-7 gelandet. Es wurden nur die ersten drei Plätze konkret vergeben, die Plätze 4-7 werden nicht gesondert ausgewiesen.
Immerhin hat das Siegerdorf Altenlotheim mit 87,1 Punkten nur 0,85 Punkte mehr als Altenstädt beim Sieg auf Landkreisebene erzielen konnte!
„Wir hatten es mit einer außerordentlich starken Konkurrenz zu tun“, so Ortsvorsteher Bernd Ritter. So war z.B. Oberellenbach, Zweitplatzierter, bereits Expo-Dorf im Jahr 2000. Altenlotheim punktete insbesondere mit der konsequenten Umsetzung eines regenerativer Energiekonzepts und des Fremdenverkehrs.

Dennoch äußerte Ritter auch ein wenig Kritik an der Bewertung, die er auch bereits beim Abschlussgespräch weitergegeben hätte.
Schon bei der Bereisung durch die Bewertungskommission habe Ritter den Eindruck gewonnen, dass es dieser – im Gegensatz zu Landkreiskommission – sehr um eine aufwendige Präsentation gegangen wäre, weniger um die Sache selbst. In einem Gespräch mit der Bewertungskommission wurde bestätigt, dass man sich mehr Bürgerbeteiligung bei der Präsentation gewünscht hätte.
Als Beispiel wurde genannt, dass ein Ort für die Präsentation sogar die Grundschule hatte ausfallen lassen. „Wir wollten den Beteiligten keinen schönen Nachmittag mit Showprogramm bereiten, sondern Projekte und Maßnahmen konkret vorführen“. Alle Punkte, die gezeigt wurden und darüber hinaus, konnten im Internet und einer 100-Seitigen Information nachgelesen werden und dokumentierten die starke Bindung der Dorfbewohner untereinander.
Weiterhin wurde in einer Pressemitteilung des Umweltministeriums die starke Unterstützung der Siegerorte durch die Gemeinde bzw. der Stadt besonders hervorgehoben. Altenstädt habe sich hingegen gerade umgekehrt die Eigeninitiative und somit eine Entlastung der Stadt bei der derzeitigen Finanzsituation als Ziel gesetzt.

Dennoch akzeptiere man, so Ritter, das Ergebnis absolut und sei stolz auf das Erreichte.

Am 1. Oktober findet die Siegerehrung in Bad Wildungen auf der Landesgartenschau statt, bei der Altenstädt seine Urkunde überreicht bekommt.