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Sauberes Korn in schneeweißem Leinen
85 Jahre alte Dreschmaschine vorgeführt

HNA-Bericht 14.10.2005 - Foto und Bericht Frau Hellwig
Gleichmäßig tuckert die 84 Jahre alte Dreschmaschine, angetrieben wird sie von einem Traktor, der nur 10 Jahre jünger ist als sie. Davor liegt Weizen, der zuvor auf dem Feld in Altenstädt nach alter Art mit der Sense geerntet wurde. Volker Briel steht auf der Dreschmaschine und legt eine Gerbe nach der anderen in die schnell laufende Trommel.

Dann rieselt das Korn in die schneeweißen Leinensäcke, von denen einer ebenfalls über 80 Jahre alt ist. “Es ist ein Probelauf”, sagt Günter Schlutz, denn die Dreschmaschine soll zur 1175-Jahrfeier Altenstädts im nächsten Jahr den Besuchern vorgestellt werden.
Dass die Dreschmaschine ganz aus Holz ist und dennoch einwandfrei funktioniert, darauf ist Günter Schlutz besonders stolz, und er pflegt das historische Gerät liebevoll.
Inzwischen haben sich zahlreiche Menschen auf dem Hof angesammelt, die den Dreschvorgang beobachten. Die Fachleute beginnen zu diskutieren und sie staunen, wie sauber das Korn ist.
Siehe auch “Landwirtschaft früher” und “Kornernte”

Rückblick:
Dreschfest 1997 bei Schlutzens (ehem. Raiffeisen)