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Weihnachten 2006 - Vom Winter keine Spur! (Foto: Werner Gerhold)
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Jasmine, Sina, Jelli und Christine
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“Klobeskult” bei Höpfls: wieder kamen viele kleine und größere “Klöbesse”. Hier die Statistik:
132 Besucher - Gratis wurden ausgegeben: - 167 Bratwürstchen mit Brötchen - 7 kg Pommes - 22 Ltr. Glühwein - 5 Ltr. Orangensaft - 5 Ltr. Mineralwasser
Außerdem wurde in Absprache mit Pfarrer Stefan Kratzke für die Renovierung des Altenstädter Kirchturms gesammelt! siehe auch “Höpfls Nikolaus in 2005”
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Knolle gibt den Ton an 400 Besucher beim Kartoffelfest - Veranstalter mit mehreren Zentnern gerüstet HNA-Bericht,
05.10.2006
ALTENSTÄDT. Rund und oval, auf jeden Fall gesund sind sie, die tollen Knollen, die unter der Erde wachsen. Was man aus ihnen für leckere Gerichte kochen und braten kann, dafür gab
es viele Beispiele beim Kartoffelfest des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr mit Unterstützung des "50-plus-Teams" und der Maiburschen. Geschäftiges Treiben herrschte dort, wo sonst die
Feuerwehrautos stehen. Georg Arend und Ernst Welan kochen in einem großen alten Kessel Pellkartoffeln. Annemarie Bräutigam verbrennt sich fast die Finger beim Abpellen der Schale, Andreas Kuhaupt
schiebt das Weckewerk auf der Pfanne hin und her, damit es nicht anbrennt und Frank Schön brät die Möhrenbratwurst. Lange Menschenschlange Damit die Kartoffelpuffer recht knusprig werden, passen
Helga Reuter und Erika Götte auf, das Schälen dafür und für die Klöße haben die Frauen der Feuerwehrleute am Vortag übernommen. Die Kartoffelsuppe rührt immer wieder der Vorsitzende des Fördervereins,
Willi Gerhold, um. Inzwischen hat sich vor dem provisorischen Tresen eine lange Menschenschlange gebildet. Geduldig warten alle, bis sie endlich die Knollen-Köstlichkeiten genießen können. Die Köche
hinter dem Tresen verlieren nie die Geduld, und so wandert ein gefüllter Teller nach dem anderen in die Hände der Hungrigen. Und weil es so gut geschmeckt hat, genehmigt sich Hans Simshäuser einen
Altenstädter Kartoffelschnaps. Rundum zufrieden äußerte sich Willi Gerhold über die Veranstaltung, bei der - vorsichtig geschätzt - 400 Besucher gezählt wurden. "Zum Glück waren wir mit mehreren
Zentnern Kartoffeln auf den Andrang vorbereitet, sodass es keinen Versorgungsengpass gab", erzählt im Nachhinein Willi Gerhold. (zjg)
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Blitz und Donner über der Warthe Foto von Björn Gerhold (Danke!): Aufgenommen beim Gewitter am Sonntagabend (1.10.2006)!
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Die Stadtwerke Naumburg laden recht herzlich ein: Zu einem Tag der offenen Tür am
Sonntag dem 01.10.2006 von 11:00 – 16:00 Uhr
Die Bediensteten der Kläranlage möchten Ihnen gerne die umgebaute Kläranlage für den Stadtteil Altenstädt vorstellen. Dazu werden wir Führungen über die
Abwasserbehandlungsanlage durchführen und stehen Ihnen gerne bei Fragen zur Verfügung. Wissenswertes lässt sich außerdem an den einzelnen Becken und Gebäuden von eigens dafür angefertigten
Tafeln ablesen. Für das leibliche Wohl sorgt Didi´s Imbisswagen mit Wurst und Getränken.
Naumburg, 30. August 2006 (Matzath) Bürgermeister
Techn.Leiterin: Marina Eisele Zentralkläranlage Naumburg Hahnekampsweg 34311 Naumburg Tel. 05625 / 925785 Und hier einige Eindrücke vom Tag der offenen Tür (siehe Bildergalerie), siehe auch Bericht rechts: siehe auch: Naumburg.eu und Schlagzeilen 2005
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09/06
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Altenstädt im Fernsehen! In der Sendung “Dingsda vom Dach” im hr-Fernsehen waren auch Altensdäter zu Gast - schließlich wurde auf dem Hof “Gertenbach” auch gedreht. Während am 17.9. bereits
die Altenstädter Gäste, wie z.B. Silke Ritter, Renate und Arnold Henkelmann, Michale Löw und Katharin Kimm zu sehen waren, wurde das Altenstädter “Dingsda” Sonntage, den 30.10.06 gezeigt und erraten!
Hier einige Fotos vom Dreh des hr auf dem Hof “Gertenbach” (heute “Förster”). Werner Gerhold hat hierzu selbst einen Film gedreht (daraus sind die Fotos).
Dr. Siemers vom Regionalmuseum Wolfhager Land hatte die “Seilerpuppe” zum HR gesendet. Wir Altenstädter hatten den dreh raus:
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Abwasserreinigung in Altenstädt In diesen Tagen finden die Arbeiten zur grundlegenden Sanierung der Altenstädter Kläranlage ihren Abschluss. Damit ist dann die Abwasserentsorgung auch für die
Altenstädter Bevölkerung auf Dauer qualitativ für die Zukunft gesichert. Die Stadtwerke Naumburg zeigten der Bevölkerung mit einem "Tag der offenen Tür" die runderneuerte Kläranlage.
Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt: Erneuerung der vorhandenen Rechenanlage, Umbau des zur Vorklärung vorhandenen Emscherbeckens in ein Belebungsbecken mit Einbau von Umwelt-, Belüftungs- und
Gebläseeinrichtungen, Verbindungsleitung zwischen Belebungsbecken und Nachklärung, Einbau eines Zulauf- und Rücklaufschlammpumpwerkes, Erneuerung und Erweiterung der Mess-, Steuer- und E-Technik.
"Wir nehmen den alten Tropfkörper außer Betrieb", sagt die technische Leiterin Marina Eisele, "eventuell kann er zu einem Schlammsilo umgebaut werden. Im Übrigen nutzen wir das
Nachklärbecken weiterhin in seiner ursprünglichen Funktion. Auch der Schlammpolder bleibt weiterhin im Betrieb". Die Sanierung der Kläranlage Altenstädt kostet rd. 450.000,00 Euro. Hierzu haben
die Stadtwerke Naumburg einen Landeszuschuss von 258.100,00 Euro erhalten. Zu den verbleibenden rd. 200.000,00 Euro brauchen die Altenstädter keine Kläranlagenbeiträge zu leisten, weil sie bereits für
die "alte" Anlage gezahlt haben. Die "alte" Anlage wurde als Tropfkörperanlage in 1985 errichtet. Hierin sollte das Abwasser soweit gereinigt und behandelt werden, dass es wieder
unbedenklich dem natürlichen Wasserkreislauf übergeben werden kann. Die Anforderungen an die Reinigungsleistung sind von der vorhandenen Gewässerverschmutzung und der Selbstreinigungskraft der Gewässer
hier der Spole abhängig. "Da passte nichts zusammen", erklärt Bürgermeister Jürgen Matzath, "von Anfang an konnte die Anlage die zugesicherte Reinigungsleistung nicht bringen.
Infolgedessen kam es zu einer Gewässerbelastung der Spole durch Stickstoff und Phospat". Die Aufsichtsbehörden stuften die Abwässer dem Güteklassenbereich IV zu. Dahinter verbirgt sich eine
organische Belastung, die mit "übermäßig stark verschmutzt" klassifiziert wird. Die Stadt erhielt zunächst nur "vorläufige" Genehmigungen zur Abwassereinleitung in die Spole.
Nachdem trotz jahrelangen juristischen Streites keine Besserung zu erwarten war, forderte die Aufsichtsbehörde die Stadt auf, Veränderungen vorzunehmen, da die Gewässerverunreinigung der Spole nicht
länger zu tolerieren war. "Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, dass geschützt werden muss", meint Bürgermeister Jürgen Matzath und begründet damit die Sanierung
der Altenstädter Anlage. Zuvor hatten die Parlamentarier die Wahl zwischen den beiden Alternativen "Anschluss an die Zentralkläranlage Elbenberg" oder "Umbau des Tropfkörpers in eine
Belebungsanlage". Das Ing.-Büro Bick / Hofgeismar wurde mit entsprechenden Projektstudien beauftragt. Die Alternative I = Anschluss ergab Kosten von rd. 1,1 Mio. Euro und Jahresbetriebskosten von
63.000,00 Euro; dem gegenüber errechnete das Büro Bick für die Alternative II = Umbach / Sanierung Kosten von 890.000,00 Euro und Betriebskosten von 51.000,00 Euro im Jahr. Aufgrund dieses Ergebnisses
entschlossen sich die städtischen Gremien für die Sanierung. "Die Kläranlage Altenstädt genügt jetzt vollauf den Standards", weist Marina Eisele stolz auf die umweltverträgliche Anlage hin.
"Das wird belohnt. Wir rechnen mit einer Abwasserabgabe von etwa 8.000,00 Euro; zuvor betrug diese für die Stadt 25.000,00 Euro. Das macht unterm Strich eine saftige Einsparung von 17.000,00 Euro
jährlich". Das Herzstück der sanierten Anlage ist die biologische Reinigung durch das Belebungsverfahren. Die Reinigung erfolgt durch Kleinlebewesen wie Bakterien, Pilze und Einzeller , die
die organischen Bestandteile des Abwassers aufspalten und in einfache Verbindungen umsetzen. Diese Mikroorganismen bilden durch ihr Ansiedeln auf Schweb- und Feststoffen Flocken den so genannten
belebten Schlamm. Der Hauptbestandteil der gelösten Stoffe ist der gebundene Kohlenstoff. Dieser Kohlenstoff in Form von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten kann von den Bakterien gut
"bearbeitet" werden. Im kombinierten Nitri- und Denitrifikationsbecken erfolgen die weiteren Reaktionen. Bei der Nitrikikation wird dem Abwasser Sauerstoff zugeführt. Bei diesem Vorgang
wird der Ammoniumstickstoff zu Nitrit und Nitrat oxidiert. In der folgenden Denitrifikation wird Sauerstoff "veratmet" und so Stickstoff freigesetzt, der in die Luft entweicht. Es folgt dann
die Nachklärung, bei der das klare Wasser von den Feststoffen getrennt wird. Der gesammelte Schlamm wird über eine Pumpe in den Schlammstapelteich gepumpt. Das klare Wasser gelangt über die Auslaufrinne
in den Vorfluter Spole. Durch Ultraschall wird gemessen, wie viel gereinigtes Abwasser die Anlage verlässt.
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Nachtaktive Tiere in Altenstädt - aufgenommen von und bei Michael Knatz!
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