Ortsbeirat Naumburg Altenstädt
Ortsbeiratssitzung vom 25.03.2003 um 20.00Uhr
im Altenstädter Kaminstübchen
Anwesend:
Entschuldigt: Helmut Reitze
Bruno Wicker
Vom Magistrat: Heinrich Wicke Regina von Knebel
Stadtverordnete: Werner Gerhold
Der OV Bernd Ritter eröffnet die Sitzung stellt die Beschlussfähigkeit fest und begrüßt die anwesenden Mitglieder des Ortsbeirates und Gäste.
Punkt 1:
Vorbereitung der Neugestaltung des Parkplatzes DGH
OV Ritter erläutert den von Gerhard Thiel (Bauamt) in Abstimmung mit Ralf Ritter und ihm leicht geänderten Plan. Er weist auf die Termine der Arbeitseinsatzes
hin.
Ein Hubgerüst wird Karin Rißeler zur Verfügung stellen, Helmut Zuschlag Schlepper. Karin Rißeler kümmert sich um Essen, Bernd Ritter um Getränke.
Punkt 2:
Patenschaften Grünanlagen
OV Bernd Ritter erläutert den Beschluss vom August letzten Jahres, im Frühjahr 2003 eine Aktion „Patenschaften für Grünanlagen“ starten zu wollen. Ein Briefvorschlag, der an alle Haushalte gehen soll, wird
verabschiedet. Dieser soll nun kopiert werden (Rückseite Plan vom Naschgarten) und von den Ortsbeiratsmitgliedern verteilt werden.
Punkt 3:
Pflege Naschgarten (Antrag FWG)
Horst Kranz erläutert den Antrag. Dabei gehe es ihm insbesondere um das Mähen der Wiese, bezüglich Pflege Naschgarten müsse man die Aktion Patenschaften
abwarten.
Es wird folgender Antrag formuliert: Die Fläche des Naschgarten soll zukünftig nicht mehr beweidet werden. Dies solle von der Stadtverwaltung beachtet
werden. Die Grasfläche (Magerwiese) soll von der Stadt zweimal pro Jahr gemäht werden (Juni und August).
Die Bürgersteige sollen von der Stadt als Eigentümer der unbebauten Grundstücke gemäß der Naumburger Straßenreinigungssatzung gesäubert und von Unkraut
freigehalten werden. Abstimmung: Einstimmig dafür
Punkt 4:
Ausstattung des Basketballplatzes (Dorfplatz) mit Matten
OV Bernd Ritter sagt, er habe eine Platte geordert um die schalldämmende Wirkung zu testen.
Man schätzte dabei eine Reduzierung der Schallentwicklung beim Basketballspielen von etwa 30-50%. Bei der entsprechenden Fläche ergäbe sich allerdings ein Kostenaufwand von über 4.000€.
Die Ortsbeiratsmitglieder sprechen sich aufgrund der hohen Kosten eindeutig gegen eine solche Maßnahme aus. Man schlägt vor, den Sommer über wieder zu
beobachten und bei negativer Entwicklung weiterhin über Alternativen nachzudenken. Hierzu schlägt Heinrich Wicke vor, nahe dem Festplatz den Teerweg zu verbreitern um dort eine Basketballfläche zu erhalten. Dieter
Wiegand weist darauf hin, dass es Ziel war, den Dorfplatz als Treffpunkt wieder zu beleben.
Punkt 5:
Verschiedenes
Bernd Ritter erläutert, dass bezüglich eines mehrere Jahre alten Beschlusses, mit der Ev. Kirchengemeinde eine Vereinbarung bezüglich der Nutzung des
Heinrich-Schröder-Hauses zu schließen, der Kirchenvorstand der Ankündigung, den Ortsbeirat bzw. Vertreter einzuladen, immer noch nicht nachgekommen sei. Er wolle nun den Kirchenvorstand offiziell anschreiben. Er
teilt mit, dass Frau Ferrari von der Stadtverwaltung angeboten hätte, den Ortsbeirat über die Friedhofsverwaltung zu informieren. Dies wird begrüßt. Das Treffen soll im Zusammenhang mit der nächsten OB-Sitzung
erfolgen.
Als Termin für die OB-Sitzung wird vereinbart: Mittwoch, 11. Juni 2003 um 19.00 Uhr auf dem Friedhof.
Helmut Zuschlag sagt, der Leichenwagen sei völlig marode und hätte schon einige Male kurzfristig und notdürftig repariert werden müssen. Bernd Ritter sagt,
dies sei der Verwaltung zwar bekannt, man müsse hier aber nachhaken.
Es wird einstimmig beschlossen, dass die Stadtverwaltung für eine schnellstmögliche Neubeschaffung eines Leichenwagen sorgen solle.
Werner Gerhold erläutert, dass der Stadtverordnetenversammlung Beschlussvorschläge über die Änderung der Straßen- und Erschließungsbeitragssatzung zur
Beratung vorlägen. Er wunderte sich, dass diese nicht in den Ortsbeiräten behandelt würden. Es kommt zu einer längeren Diskussion über die Satzungen. Es wird vereinbart, die Stadtverwaltung darauf hinzuweisen, dass
solche Angelegenheiten auch im Ortsbeirat behandelt werden sollten. Der Ortsvorsteher solle bei der Aufstellung der Tagesordnung hierauf achten. Helmut Zuschlag fragt nach der weiteren Entwicklung Kläranlage
Altenstädt. Heinrich Wicke und Bernd Ritter berichten aus den jeweiligen Gremien, dass aufgrund von Bestimmungen bezüglich der schlechten Einlasswerte eine Lösung in den nächsten 2 Jahren gefunden werden müsse.
Hans Franke bemängelt, dass es die Stadt beim Bau der Kläranlage versäumt hätte, eine Gewährleistungsabsicherung zu veranlassen.
Der Schriftführer Der Ortsvorsteher
Burgfried Göbel Bernd Ritter
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