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HNA-Artikel über Altenstädt/ Nov. 2003
Grußwort des Ortsvorstehers: Waren Sie schon mal auf Mallorca? Viele von Ihnen werden diese Frage mit ja beantworten können. Waren Sie schon mal in Viesebeck, Wettesingen oder Altenstädt? Dass es hier
sehr viel mehr „Ja-Antworten“ gäbe – mein Wetteinsatz wäre nicht sehr hoch! Deshalb muss man eine solche Aktion der HNA, unsere Orte vorzustellen, begrüßen; das schafft Identität.
Heute ist nun Altenstädt an der Reihe. Mit 1.200 Einwohner ein typisches Dorf im Wolfhager Land. Oder doch nicht? Es hat sich viel getan in unserem Dorf: 10 Jahre Dorferneuerung, Strukturwandel,
Einwohnerzuwachs. Nicht nur äußerlich hat sich Altenstädt rasant verändert. Aber dort ist es eindrucksvoll sichtbar. Sowohl privat als auch öffentlich wurde viel modernisiert, Fachwerke erstrahlen in neuem Glanz.
Obwohl nicht alle Spuren der Vernachlässigung beseitigt wurden – wie z.B. einige Straßenzüge im Ortskern – so offenbart sich den Besuchern aber auch den Einwohnern doch ein adrettes Ortsbild.
Und was bietet Altenstädt neben den visuellen Eindrücken Die Vereinstätigkeiten sind traditionell sehr ausgeprägt, haben sich in den letzten Jahren sogar noch erweitert, wie z.B. den neu gegründeten
Backhausverein. Das alltägliche Dorfleben hat neue Schübe bekommen, der Dorfplatz wurde wieder belebt, ein Treffpunkt für Jung und Alt. Überhaupt finden alle Generationen Beachtung in Altenstädt. Dabei ist
besonders die Kinderbetreuung mit Kindergarten und Kinderland groß geschrieben. Für Jugendliche steht ein Jugendraum zur Verfügung, ältere Menschen treffen sich regelmäßig im selbstorganisierten Altenstädter
Seniorentreffen. Die infrastrukturelle Grundversorgung ist trotz aller Filialschließungen in Altenstädt noch gegeben. Die Dienstleistungsangebote haben sich sogar noch erweitert, um nur den Friseursalon
„Ramona’s Haarlekin“ oder die „Blumenscheune“ zu nennen. Diese positive Entwicklung hat Altenstädt jüngst auch offiziell bestätigt bekommen, landete man bei Regionalentscheid „Unser Dorf“ doch auf dem dritten
Platz im Landkreis Kassel.
Und sie als Gast sind herzlich in Altenstädt willkommen. Erstmals seit vielen Jahren gibt es auch wieder Übernachtungsmöglichkeiten im umgebauten Heinrich-Schröder-Haus.
Spaziergänge in oder rund um den Ort können in den drei gastronomischen Angeboten einen gebührenden Abschluss finden.
Aber wir freuen uns nicht nur über Gäste. In einem der meiner Meinung nach schönsten Baugebiete in unserer Gegend sind Neubürger herzlich willkommen. Bis Ende 2003 sind die Grundstückspreise sogar im
„Sonderangebot“, insbesondere für Familien.
Viele Informationen und Ansprechpartner findet man auf der neu gestalteten Internet-Präsenz www.Altenstaedt.de mit nahezu 200 Seiten. Schauen Sie mal rein! Aber noch viel lieber hätten wir es, wenn Sie mal vorbeischauen! Auf ein Wiedersehen oder Kennenlernen in Altenstädt!
Bernd Ritter
Ortsvorsteher
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HNA-Artikel über Probleme mit der Grillhütte 03/2006
Wichtige Sitzung der Altenstädter Vereinsvertreter am 13. März
Am Donnerstag, den 13. März trifft sich der Ortsbeirat mit den Altenstädter Vereinsvertretern zu einer wichtigen Sitzung im „Altenstädter Kaminstübchen“ um 19.30Uhr vor der eigentlichen
Ortsbeiratssitzung. Einziger Thema ist die „Grillhütte“, deshalb sind auch die Mitglieder der Projektgruppe Grillhütte eingeladen. „Ich bin stinke sauer“, so Ortsvorsteher Bernd Ritter in einer Pressemitteilung.
Hintergrund ist die Absetzung des Tagesordnungspunktes „Grillhütte“ von der letzten Stadtverordnetensitzung. Dies hatte die FWG beantragt, wovon der Ortsvorsteher und die Stadtverordneten der SPD eher durch Zufall
zwei Tage vor der Sitzung erfahren hätten. Auch die CDU stimmte für die Absetzung, sodass hier wohl auch Gespräche gelaufen sein dürften, so Ritter weiter. Beim Tagesordnungspunkt ging es um die Übernahme des von
der Dorfgemeinschaft in Eigenleistung erstellten und mit inzwischen ca. 25.000€ selbst finanzierten Projektes in den städtischen Haushalt. Basis hierfür war ein Magistratsbeschluss aus dem Dezember 2007, der
danach in Gesprächen mit dem Bürgermeister Stefan Hable, einer Ortsbeiratssitzung sowie den Ausschüssen der Stavo geändert und beschlossen wurde. Auch durch Veröffentlichungen von Protokollen wurde die Information
breit gestreut. „Die Regelung wäre eine saubere Sache gewesen“, so Ritter weiter. Der Punkt, dass die örtlichen Vereine ein etwaiges Defizit beim Betreiben der übernehmen sollten, hätte keine negativen Folgen für
die Altenstädter Vereine gehabt. Bereits vor dem Bau der Grillhütte wären lange Gespräche mit Stadtverwaltung zwecks Regelung geführt worden, die sogar zu einer Verzögerung von ca. 1 Jahr geführt hätten. Nun würde
der engagierte Einsatz Altenstädter Bürger erneut torpediert, diesmal aus den eigenen Reihen. Was aber Konsequenzen haben würde, so Ritter weiter, wäre die Art und Weise, wie dieser Antrag zustande gekommen wäre.
In einer Art „Hinterzimmerpolitik“ hätte die FWG hier mit Vereinsvertretern gesprochen und von diesen hätten selbst einige den Kontakt zur FWG und dem Bürgermeister gesucht, mit dem Ortsvorsteher und Projektleiter
Bernd Ritter aber hatte kein einziger aktueller Vereinsvorsitzender Kontakt aufgenommen. „Das ist ein schwerer Vertrauensverlust“, die in Jahren aufgebaute gute Zusammenarbeit zwischen Ortsvorsteher, Ortsbeirat und
Vereinen sei stark beschädigt worden, so Ritter weiter. „Ich hoffe, am 13. März kommen alle Vereinsvertreter, um den Schaden möglichst zu reduzieren“, so der Ortsvorsteher. Dabei würde er auch nochmals auf die
Sache und den Beschluss detailliert eingehen.
Auch Werner Gerhold, der die Hausmeisterfunktion und Bauleitung der Grillhütte übernommen hatte, funkte inzwischen einen Notruf an alle Vereinsvertreter und den Ortsbeirat: die letzten Baumaßnahmen
seien gefährdet, Vermietungen müssten unter Umständen storniert werden und die Einweihung am 31.5. sei nun in Frage gestellt. „Wir können uns bei den Kollegen von der FWG und einigen Vereinsvertretern dafür
bedanken, dass dem guten Ruf der Altenstädter Dorfgemeinschaft enormer Schaden zugefügt wurde“, so Ritter abschließend. Auch persönliche Konsequenzen schloss der Ortsvorsteher aus diesem Vorgang letztendlich nicht
aus. Bernd Ritter
Ortsvorsteher
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