|
Städtischer Kindergarten Regenbogenland
Auf dem Lindengarten 8
34311 Naumburg - Altenstädt
Tel: 05625/808
E-Mail: regenbogenland@naumburg.eu
(Konzept - hier aufgeführt ohne Fotos)
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 1. Unser Auftrag als städtische Einrichtung 2. Träger der Einrichtung 3. Geschichte des Kindergartens 4. Rahmenbedingungen
Lage des Kindergartens Aufnahmeverfahren Eingewöhnung Öffnungszeiten Gebühren
Das Team Unsere Gruppen Die räumliche Ausstattung 5. Unsere Ziele Sozialverhalten
Selbständigkeit Motorik Kreativität Schulfähigkeit 6. Tagesablauf
7. Schwerpunkt unsere pädagogischen Arbeit Gesundheitsprävention nach Sebastian Kneipp Felix/ Musikalische Früherziehung
Kooperation mit der Elbetalschule Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf Qualitätsmanagment 8. Teamarbeit und Weiterbildung
9. Elternarbeit Verpflichtung der Eltern Versicherung 10. Öffentlichkeitsarbeit Schlusswort
Vorwort
In unserem Kindergarten sollen sich die Kinder wohl fühlen und glücklich sein. Eltern, sowie auch alle im Kindergarten tätigen Kräfte möchten,
dass die Kinder gerne den Kindergarten besuchen und hier viel erleben und lernen. Um ihnen einen Einblick in unsere pädagogische Arbeit zu ermöglichen, haben wir diese beschrieben und dargestellt.
Bereichert wird die gesamte Kindergartenarbeit durch aktive und hilfsbereite Eltern. Unsere pädagogische Arbeit muss immer wieder neu durchdacht
werden und bedarf der permanenten Weiterentwicklung. Das Kindergartenkonzept ist angelehnt an den hessischen Bildungs- und Erziehungsplan.
1. Unser Auftrag als städtische Einrichtung
Das Kindergartengesetz in Hessen sagt aus: „Der Kindergarten hat einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Er ergänzt und
unterstützt die Erziehung des Kindes in der Familie und soll die Gesamtentwicklung des Kindes durch allgemeine und gezielte Hilfen und Bildungsangebote fördern.
Unsere Aufgabe ist es insbesondere, durch differenzierte Erziehungsarbeit die geistige, seelische und körperliche Entwicklung des Kindes anzuregen,
seine Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern und allen Kindern die gleichen Entwicklungschancen zu geben.“ (§ 2 Abs.1).
Der Kindergarten leistet seinen Erziehungs- und Bildungsauftrag durch die Förderung verschiedener Lebensbereiche der Kinder, die es jedoch nicht
getrennt voneinander zu fördern gilt, sondern die in pädagogisch durchdachten Angeboten erreicht werden.
Wir wollen den Lebens- und Erfahrungsraum der Kinder erweitern und ihnen helfen, ihre tägliche Lebenssituation zu bewältigen. Dabei gehen wir (wie
der Gesetzgeber) davon aus, dass der Schwerpunkt der Erziehung des Kindes in der Familie liegt und die pädagogische Arbeit des Kindergartens sich, als Familien ergänzend versteht.
2. Träger der Einrichtung
Der Träger des ökologischen Kindergartens Regenbogenland ist die Stadt Naumburg. Unsere Einrichtung wurde 1996 erbaut und am 01. April 1997
eröffnet.
Die Vertreter der Stadtverwaltung (Bürgermeister und Magistrat), die gewählten Vertreter der Erziehungsberechtigten – Elternbeirat, sowie das
pädagogische Personal arbeiten eng zusammen um die Erziehung in der Familie kindgerecht und familienbezogen zu ergänzen.
3. Geschichte es Kindergartens
Durch den bestehenden Rechtsanspruch der jedem Kind ab Vollendung des dritten Lebensjahres zusteht, waren die Kindergartenplätze in der Kernstadt
nicht ausreichend vorhanden. Somit wurde 1996 in Altenstädt unser ökologischer Kindergarten nach neusten pädagogischen Kriterien erbaut.
Spielerisches Naturdenken und ganzheitliche Naturbegegnung gehören mittlerweile zum pädagogischen Alltag.
Wir möchten eine gesunde Entfaltung in naturnaher Umgebung ermöglichen.
Beim Bau und der Einrichtung wurde darauf geachtet, möglichst biologisch abbaubare Materialien zu verwenden.
4.Rahmenbedingungen
4.1. Lage des Kindergartens
Unsere Einrichtung befindet sich in Altenstädt, einem Ortsteil der Kernstadt Naumburg. Der Kindergarten liegt gut erreichbar am Ortsrand in der Nähe
des Dorfgemeinschaftshauses und der Feuerwehr. Er wird nur von ortsansässigen Kindern besucht.
Durch Erschließung von Bauland und Bereitstellung von sozialem Wohnungsbau liegt die Einwohnerzahl Altenstädts mittlerweile bei ca. 1300
Einwohnern. Die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Erwachsene und Kinder im Ort sind breit gefächert. Es gibt viele örtliche Vereine wie z. B. Fußball, Feuerwehr, Posaunenchor, ebenso mehrere
öffentliche Spielplätze, Eltern-Kind-Spielnachmittage, Jungschar und Kindergottesdienste. Eine Gefahrenquelle stellt die Durchgangsstraße dar, die durch Altenstädt führt. Aus diesem Grund werden alle Kinder von
ihren Erziehungsberechtigten bzw. Abholberechtigten (Großeltern, Verwandte, Nachbarn) abgeholt. Dadurch entstehen wiederum Kontakte zu „Nicht-Kindergarten-Angehörigen“.
Bedingt durch die Infrastruktur gibt es im Ort wenige Alleinerziehende oder Übersiedler, da man unmotorisiert geringe Chancen auf Arbeit hat.
Viele Mütter sind berufstätig (Teilzeit), daher ermöglichen unsere Öffnungszeiten deren Flexibilität.
Für Ganztagesplätze der Kinder steht der katholische Kindergarten St. Vinzenz in Naumburg zur Verfügung, der bis 17.00 Uhr geöffnet hat und auch
ein Mittagsangebot bietet. Für junge Mitbürger (2 bis 3jährige) wurde 1993 eine Elterninitiative gegründet, die an vier Tagen der Woche eine betreute „Krabbelgruppe“ anbietet.
4.2.Aufnahmeverfahren
Der Gesetzgeber gibt vor, dass jedes Kind, welches das
dritte. Lebensjahr vollendet hat, Anspruch auf einen Kindergartenplatz hat. Deshalb werden die Kinder zum 1. des Geburtsmonats bei uns aufgenommen.
Wir versuchen bei der Einteilung der Kinder in die Mäuse-
und Käfergruppe ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern und dem Alter beizubehalten.
Bei der Anmeldung haben die Eltern die Möglichkeit Gruppenwünsche zu äußern, z.B. bei Geschwisterpaaren oder bereits bestehenden Freundschaften
der Kinder.
Wir sind stets bemüht diese Wünsche zu berücksichtigen.
4.3 Eingewöhnung
Zur Eingewöhnung in unseren Kindergarten laden wir ihr Kind vor Beginn seiner Kindergartenzeit zu Schnuppertagen ein. An diesen Tagen kann es gern
mit einer vertrauten Person die Einrichtung, die Kinder und das Personal kennen lernen. So hat das Kind auch die Chance Ängste abzubauen oder erst gar nicht aufkommen zu lassen.
4.4. Öffnungszeiten
Unser Kindergarten ist von Montag bis Freitag von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr geöffnet. Von 7.30 Uhr bis 8.00 Uhr gibt es einen
Frühdienst, der speziell für die Bedürfnisse der Eltern eingerichtet wurde, z. B. bei Berufstätigkeit, einen frühen Arzttermin usw. Ebenso der Spät- und Mittagsdienst von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr, welcher den Eltern ermöglicht, die Abholzeit aus den oben genannten Gründen flexibel zu gestalten. In unserer Einrichtung wird kein Mittagsessen angeboten.
Die Ferientermine orientieren sich an der Ferienordnung des Bundeslandes Hessen. Sie werden zu Beginn eines Kindergartenjahres für ein Jahr
festgelegt und bekannt gegeben.
Während der Sommerferien bleibt unsere Einrichtung für zwei Wochen geschlossen und zwischen Weihnachten und Neujahr ebenfalls. Außerdem bleibt an
staatlichen und kirchlichen Feiertagen, bei Fortbildungsveranstaltungen, an der das ganze Team teilnimmt, im Falle epidemisch auftretender Krankheit und bei unausweichlichen Baumaßnahmen. Die Eltern werden hiervon
rechtzeitig unterrichtet.
4.5 Gebühren
Der Kindergartenbeitrag beträgt zurzeit 90,- €. Besuchen gleichzeitig mehrere Kinder einer Familie den Kindergarten, werden für das zweite Kind
die Gebühren auf 50 % reduziert. Jedes weitere Kind ist beitragsfrei.
Der Kindergartenbeitrag ist fortlaufen zu zahlen, da die Personal-, Betriebs- und Unterhaltungskosten für die Einrichtung das ganze Jahr
hindurch anfallen. Dies gilt auch in den Ferien und bei Fehlen des Kindes. Weiterhin erheben wir ein Trink- und Kochgeld von 2,50 € monatlich. Dieser Beitrag wird als Summe einmal jährlich abgebucht.
Von diesem Geld werden die Getränke wie Milch, Tee und Mineralwasser angeschafft. Zusätzlich wird mit diesem Beitrag das Kochen finanziert.
Seit Januar 2007 besteht in Hessen das so genannte „Bambini -Programm“ welches die Gebührenfreiheit des letzten
Kindergartenjahres beinhaltet.
4.6 Das Team
In unserer Einrichtung arbeiten zum Wohl der Kinder drei anerkannte und staatlich geprüfte Erzieherinnen, eine Berufspraktikantin, sowie zwei
Raumpflegerinnen, die täglich für die erforderliche Sauberkeit und Hygiene in unseren Räumlichkeiten sorgen.
Die Leitung des Kindergartens hat Frau Groß, die zugleich auch Gruppenleiterin der Käfergruppe ist. Die Mäusegruppe wird von Frau Pfündel
geleitet.
Jährlich absolviert eine Berufspraktikantin ihr Berufspraktikum in unserem Kindergarten.
4.7 Unsere Gruppen
Wir sind ein Kindergarten mit zwei alters- und geschlechtsgemischten Gruppen. Unsere Einrichtung bietet Platz für 50 Kinder im Alter von der bis
sechs Jahren.
4.8. Die räumliche Ausstattung
Unsere Gruppenräume sind nach verschiedenen Spielmöglichkeiten eingeteilt.
Sie bieten Platz für Tischspiele, Rollenspiele und hauswirtschaftliche Aktivitäten.
Vorhanden sind:
- eine Puppenecke
- eine Bauecke/Werkbank
- eine Wahrnehmungsecke
- und eine Kuschel- und Leseecke.
Jeder Gruppenraum hat mehrere Spielbereiche. Sie verfügen über je eine zweite Spielebene, die über einen Treppenaufgang zu erreichen ist. Die
gesamte zweite Ebene wird von der Puppenwohnung aufgefüllt. Weiterhin gehört zu jeder Gruppe ein Nebenraum, er Intensivarbeiten ermöglicht und ein Bad – behindertengerecht – von jedem Grupperaum aus begehbar
ist. Somit wird ein Verlassen des Gruppenraumes unnötig. Jede Gruppe verfügt über eine Kinderküche, die zu hauswirtschaftlichen Aktivitäten genutzt wird. Die Verbindung zu den Grupperäumen bildet der
Materialraum, der von beiden Nebenräumen aus begehbar ist. Im Obergeschoss bildet diese die Empore, auf der unser Bällchenbad einlädt.
Der Flurbereich ist großzügig angelegt, so dass er auch zum Spielraum umfunktioniert werden kann. Weiterhin ist hier angrenzend das Büro, der Personalraum, die Personalküche und der Putzraum angeordnet. An den Flur grenzt der Turnraum, der durch Glasschiebeelemente vom Flur getrennt ist. Er kann auch als Aula oder Saal genutzt werden.
Jede Gruppe hat mehrere Schränke und Regale, in die die verschiedenen Spiele oder sonstige Utensilien (Wasserfarben, Bastelmaterial etc.)
untergebracht sind. Diese Regale dienen außerdem als Raumteiler, die den Kindern Möglichkeiten zur Abgrenzung gewähren. Die verschiedenen Spielbereiche werden so voneinander getrennt und lassen die Atmosphäre
gemütlicher erscheinen.
Für private und persönliche Dinge existiert ein Eigentumsregal, in dem jedes Kind eine Kiste besitzt, die durch Erkennungsschilder, wie an Garderobe
und Handtuchleiste im Bad, gekennzeichnet ist.
5.Unsere Ziele
5.1 Sozialverhalten
Das positive Sozialverhalten ist abhängig von der Persönlichkeit des Kindes. Daher ist es uns wichtig einem Kind zu vermitteln, seine Gefühle zu
äußern und zu zeigen, Kritik zu üben und auch annehmen zu können, Angst zu ertragen, die eigene Meinung zu vertreten und sich mitteilen zu können.
Als besonders wichtig für ein positives zwischenmenschliches Verhalten erachten wir die Fähigkeit, sich in eine Gruppe einfügen zu können, mit
anderen zu kooperieren, Kompromisse zu schließen, zu teilen, verlieren zu können, Vorurteile zu erkennen und abbauen zu können, Freundschaften zu schließen, tolerant zu sein und vor allem anderen zu helfen und
sich helfen zu lassen. Kinder sollten lernen, Konflikte und Streitigkeiten vor allem verbal auszutragen. Sie sollten sich auseinander setzen, sei dies aus Gründen von Meinungsverschiedenheiten, des Kräftemessens
oder das Festlegen der Machtposition.
Gefördert werden soziale Verhaltensweisen bei uns besonders durch Gesellschaftsspiele, Rollenspiele, Gruppenarbeit und
Gruppengespräche.
5.2. Selbständigkeit
Jedes Kind wird individuell zur Selbständigkeit geführt. Wir möchten den Kindern Entscheidungen überlassen, die sie selbst leicht treffen
können. Dazu gehört schon die Suche nach dem richtigen Spielkameraden oder die Entscheidung, ob es heute lieber basteln, malen oder frei spielen möchte.
Unter anderem lernt das Kind mit der Zeit, seine Kleidung (Jacke, Schuhe) selbständig an- und auszuziehen und ist hierbei nicht mehr auf die Hilfe
anderer angewiesen. Die Kinder lernen außerdem für sie noch schwierige Aufgaben (fast) selbständig zu lösen. Das könnte z. B. das Falten eines Dreiecks sein oder das Binden der Schuhe. Das Kind will selber
handeln und experimentieren, nicht aber, dass ihm alles abgenommen wird. Wir als Erzieher geben den Kindern Hilfe zur Selbsthilfe.
5.3 Motorik
Dem Bewegungsdrang und den motorischen Bedürfnissen des Kindes wird durch Spielen Rechnung getragen.
Laufen, Springen, Werfen, Hüpfen, Kriechen, Rutschen, Klettern usw. sind lebensnahe Betätigungsformen. Die Grobmotorik wird deshalb durch den
Umgang mit Geräten, Bällen usw. bei uns gezielt gefördert, aber auch die Feinmotorik soll durch verschiedene Aktivitäten wie das Basteln, Malen und Steckspielen geschult werden.
5.4 Kreativität
Losgelöst von einem starren Regel- und Ordnungsdenken sucht das kreative Kind zur Bewältigung eines Problems nach mehreren, zum Teil neuen,
vielleicht ungewöhnlichen Lösungen. Das Kind verfügt über ein großes Maß an sprühenden, witzigen Ideen. Diese Ideen und Gedanken weichen oft von der Norm ab, sie sind einmalig und außergewöhnlich. Kreative
Kinder sind kleine Persönlichkeiten, die vorgegebene Lösungen und Antworten nicht in jedem Fall akzeptieren; sie sind neugierig, suchen immer nach neuen Lösungsmöglichkeiten. Wir möchten, dass die Kinder ihre
Fantasien ausleben und diese nicht durch uns Erwachsene unterdrückt werden. Die Umwelt des Kindes sollte kreativ fördernd sein. Umgesetzt in die Praxis bedeutet dies für uns Erzieher: Einschränkung von Ge- und
Verboten, Bereitstellen einer Vielfalt von Material und dem entsprechenden Handwerkszeug. Es muss eine kindgemäße Umwelt geschaffen werden, die an den Bedürfnissen des Kindes orientiert und keine Erwachsenenwelt
ist.
Meist sind alle Materialien perfekt. Was kann das Kind noch tun? Es steckt die Teile ineinander. Man sollte den Versuch machen, auch „unfertiges“
Material anzubieten (z. B. Naturmaterial, kostenloses Material)
Alle Materialien, die dem Kind zur Verfügung stehen, sollen anregend sein, Möglichkeiten offen lassen, veränderbar sein, sie sollten vom Kind
zweckentfremdet werden dürfen (aus der Sicht des Erwachsenen). Sie sollten schöpferischen Charakter haben, frei zur Verfügung stehen.
Das Fragen nach dem Material und der Benutzungserlaubnis kann manches Kind schon abblocken und kreative Tätigkeiten verhindern. Alles, was vom Kind
neu geschaffen wird, sollte in seiner Umwelt Platz und Anerkennung finden. Wir möchten die Kinder darin unterstützen.
5.5. Schulfähigkeit
Ein sehr wichtiges Ziel unserer Arbeit ist die Schulfähigkeit. Gemeint ist damit die Fähigkeit eines Kindes, den gestellten Anforderungen der
ersten Jahre der Grundschule gerecht zu werden. Auf folgende Dinge bereiten wir ihr Kind vor:
Die Arbeitshaltung und Motivation:
Das Kind soll lern- und wissbegierig sein und in einem gewissen Umfang selbst lernen wollen.
Kognitive Leistungen:
Das Kind sollte in der Lage sein mehrere Unterrichtseinheiten konzentriert im Wechsel mit Pausen mitzuarbeiten.
Beobachtungsfähigkeit, Gesehenes, Dargestelltes und Sprachliches zu formulieren und auch Misserfolge ertragen zu können, sind wichtige
Vorraussetzung für das Bestehen in der Schule.
Vorschulerziehung:
Wir unterstützen das Erreichen der Schulfähigkeit weiterhin durch die einmal in der Woche stattfindende Vorschulerziehung für unsere
Vorschulkinder. Diese verläuft gruppenintern. Verschiedene Dinge werden hier gezielt gefördert, z. B.:
Die Kinder lernen Wochentage, Monate und Jahreszeiten kennen sowie sich mehrere Sachen auf einmal zu merken und sich an Erlebnisse zu
erinnern.Sie können einfache Formsymbole wie Kreis, Rechteck oder Spirale nachzeichnen. Auch lernen sie die Formen voneinander zu unterscheiden. Die Kinder sollten den Umgang mit Zahlenwerten bis zur
Einschulung erfassen können.
Außerdem soll das Kind über gewisse feinmotorische Fertigkeiten verfügen, die z. B. für das Schreiben wichtig sind. Sie äußern
sich darin, dass das Kind mit der Schere Figuren ausschneiden, auch auf kleinen Blättern malen und Schleifen binden kann.
In der Vorschule soll nicht den Lehrinhalten der Regelschule vorgegriffen, sondern lediglich auf die Lernanforderungen der ersten Klasse
vorbereitet werden.
Weiterhin sollen die Kinder Sicherheit bei bestimmten, für einen Schulbesuch unerlässliche Fertigkeiten erlangen, wie sich selbst
anziehen können, Schuhe binden, alleine zur Toilette gehen, Nase putzen, Bleistifte spitzen können und vieles mehr. Nach Absprache mit der örtlichen Grundschule findet die Vorschulerziehung regelmäßig
in den Räumen der Elbetalschule statt (z.B. Turnunterricht, Musizieren, etc.).
Würzburger Sprachprogramm
Innerhalb von 20 Wochen in diesem Vorschuljahr (Januar-Juni)
findet täglich das Würzburger Sprachprogramm (Hören -Lauschen -Lernen) statt. Ein kostenfreies unverbindliches Angebot der Einrichtung.
Des Weiteren werden mit den Vorschulkindern Aktionen an den folgenden Lernorten durchgeführt:
Besuch eines Bauernhofes
Arbeiten mit Ton (außerhalb des Kindergartens)
Besichtigung der Kirche
Besuch der Altenstädter Metzgerei
Verkehrserziehung in Zusammenarbeit mit der Polizei
Besuch des ASB mit Besichtigung eines Krankenwagens
Besuch der Feuerwehr
Besuch beim Zahnarzt
Bäckereibesuch in Balhorn
Raum für Natur
Besuch der Hummelwerkstatt
Schulbesuch
Besichtigung des Heimatmuseums
Büchereibesuch
Stadtverwaltung und Altenheim
6.Tagesablauf
Unser Tagesablauf beginnt mit dem Frühdienst um 07.30 Uhr, bei dem die Kinder beider Gruppen gemeinsam betreut werden. Um 08.00 Uhr beginnt der
Gruppendienst in der Mäuse- und Käfergruppe.
In unserer Einrichtung praktizieren wir eine besondere Form der Pädagogik, das „offene Freispiel“. Das heißt, die Kinder können in der Zeit
von 08.00 Uhr bis 10.00 Uhr die betreuten Angebote im gesamten Kindergartenbereich wahrnehmen, sind nicht an ihre Gruppe gebunden. Dies kann in der jeweiligen Gruppe sein oder im Turnraum, auf dem Außengelände
(saison- bzw. wetterabhängig), im Flurbereich oder im Bällchenbad.
Die Kinder können Spielort, Spieldauer und Spielkameraden im Kindergarten selbst bestimmen. Zur gleichen Zeit werden in den Gruppen verschiedene
Aktivitäten wie z. B. Basteln, Wasserfarben malen, Drucken etc. angeboten.
Gegen 10.00 Uhr begeben sich alle Kinder in ihre Gruppe, in der geleitete Aktionen folgen. Zurzeit wird in unserer Einrichtung die Form des
freien Frühstücks angeboten. Das heißt, dass die Kinder bis 10.30 Uhr die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, wann, wie lange und mit wem sie frühstücken möchten. Die Käfergruppe frühstückt gegen
10.00 Uhr gemeinsam.
Getränke werden ganztägig im Flurbereich angeboten. Außerdem wird gegen 10.30 Uhr den Kindern ein Obst- und Gemüseteller gereicht.
Im Anschluss daran werden Zähne geputzt.Nach dem Frühstück führt jede Gruppe gemeinsame Aktivitäten durch, wie z.B. Stuhlkreis,
Liedeinführungen oder auch Themenerarbeitung in Gesprächen. Es werden Bilderbuchbetrachtungen, Ausflüge und Diavorführungen
angeboten. Ab 12.00 Uhr beginnt die Abholzeit und um 12.30 Uhr auch der Mittagsdienst. Die Kinder haben wieder Gelegenheit zum Freispiel.
Angefangene Angebote werden zu Ende geführt (Bastelsachen, Wasserfarbe, etc.). Um 13.30 Uhr endet die Kindergartenzeit. Zum festen Programm in unserer pädagogischen Arbeit gehört wöchentlich der Turntag,
der Kochtag, die Vorschulerziehung und die musikalische Früherziehung (in Zusammenarbeit mit der “Musikschule Wolfhager Land“).
7.Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit
7.1 Gesundheitsprävention nach Sebastian Kneipp
Da uns das seelische Wohlbefinden und die Gesundheit Ihres Kindes sehr am Herzen liegt und wir uns zur Aufgabe gemacht haben die Kinder nicht nur zur
„Schulreife“ hinzuführen, sondern auch für das Leben über das 6. Lebensjahr hinaus zu sensibilisieren, haben wir die Lehre von Sebastian Kneipp in unser pädagogisches Konzept aufgenommen.
Sebastian Kneipp lebte von 1821 bis 1897 und hat herausgefunden, dass es zu einem „gesunden Leben“ fünf Säulen bedarf:
Seelisches Wohlbefinden (Lebensrhythmus)
- Wasser
- Bewegung
- Pflanzen- und Kräuterheilkunde
- Ernährung
Er drückte seine Lehre so aus: „Wenn man hat was man braucht, kann man zufrieden sein“. Aber was braucht man?
Es scheint sehr schwierig und doch sehr einfach:
Viele kleine, wichtige und unwichtige Einzelheiten an einem Tag entscheiden darüber ob wir in der Zukunft zufrieden sind oder nicht.
Wir wollen präventiv arbeiten, dass alle Kinder ihre Zukunft ausgeglichen, gesund und bewusst gestalten und erleben. Gerade heutzutage, wo die
Anforderungen an jeden von uns immer größer werden, die Sorgen immer stärker, der Einfluss von Elternhaus, Schule und Arbeitswelt immer gravierender sind, ist es besonders wichtig gerade für die kleinsten
unserer Gesellschaft positiv an ei gesundes Leben heran zu führen.
In unserem Kindergarten soll der Grundstein gelegt werden für die spätere Lebensweise und Lebenseinstellung.
Mit guten, praktischen und realisierbaren Programmen kann Gesundheit im Kindergarten spielerisch gefördert werden.
Seelisches Wohlbefinden (Lebensrhythmus)
Wichtig im Tagesablauf ist der Ausgleich zwischen An- und Entspannung.
Das Gehör wird durch den Einsatz von Musik zu verschiedenen Stimmungslagen sensibilisiert (nach Musik malen, bewegen, snoozelen, meditieren). Dabei
soll Ruhe und Geborgenheit vermittelt werden. Seelisches Wohlbefinden dient der Stärkung des Selbstbewusstseins.
Wasser
Die Kinder erlernen die Wertschätzung und den sicheren Umgang mit Wasser. Sie erlernen den Wasserkreislauf und erfahren warum Wasser eine unserer
Lebensquellen ist.
In der Praxis wenden wir die Kneippschen Wasseranwendungen an wie Wassertreten, Armbäder, Schnee- und Tautreten.
Dies dient der Abhärtung des Körpers, stärkt das Immunsystem und Infektanfälligkeit wird verringert.
Aber nicht nur Abhärtung ist Sinn und Zweck sondern auch andere Krankheiten wie z.B. Nervosität, Zappeligkeit, Appetitlosigkeit, Neurodermitis
(Ekzem), Allergien usw. werden dadurch gestärkt und beseitigt.
Das Kind wird robuster gegenüber Reizen jeglicher Art.
Bewegung
Der Bewegungsdrang der Kinder ist von Anfang an sehr groß und man sollte ihnen die Chance geben diesen auszuleben, denn überall auf der Welt
entwickeln sich Kinder hinsichtlich Bewegung.
Alle Entwicklungsschritte sind das Ergebnis der Fähigkeit und Fertigkeit eines Kindes und bauen aufeinander auf. Fehlt ein Bewegungsmuster so sind die
darauf aufgebauten wackelig und instabil.
Alle Bewegungsspiele und Übungen sollen sich an den natürlichen Bewegungen der Kinder orientieren. Wichtig ist es keine Bewegungen vorzugeben die sie
nicht von selbst durchführen würden.
Kinder haben ein natürliches Verlangen nach Bewegung
und sollten daher nicht gebremst und eingeschränkt werden. Es ist wichtig dass geeignete Bewegungsfelder geschaffen werden, z.B. Außengelände Turnraum und Flure.
Müssen Kinder über einen langen Zeitraum still sitzen sind sie nicht mehr in der Lage Dinge aufzunehmen und diese zu verarbeiten, sie werden unruhig
und zappelig. Daher ist es wichtig einen Ausgleich zwischen Bewegung und Ruhe zu schaffen.
Ein wichtiger Begleitsatz für unseren Kindergarten ist:
„Lernen durch Erfahrung und Bewegung,
nicht Bewegung und Erfahrung erlernen.“
Pflanzen- und Kräuterheilkunde
Wie heute allen bekannt ist wirken Kräuter und Heilpflanzen vorbeugend und heilend und sind bei richtiger Anwendung nebenwirkungsfrei.
Die Phytotherapie (Naturheilkunde) hat das Ziel Medikamente einzusparen aber nicht auf notwendige und lebenswichtige Arzneimittel zu verzichten.
Mit kochen von Kräutertees, Ansähen von Kresse, Brennnessel, Pfefferminze und einer Kräuterspirale im Garten können wir diese Säule täglich in
unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern einbringen. Die Sinneswahrnehmung wird geschult durch das Kennen lernen der verschiedenen Kräuter, das Wachstum wird begleitet (säen, pflanzen, pflegen, ernten), und im
Anschluss in der täglichen Arbeit mit den Kindern verarbeitet.
Kneipp sagt: „Vorbeugen sollt ihr durch diese Kräuter, nicht das Übel erst groß werden lassen.“
Ernährung
Seit Jahren praktizieren wir die „Gesunde Ernährung“ mit großem Erfolg in unserer Einrichtung. Ihr Kind soll sensibilisiert werden im Umgang mit
Lebensmitteln.
Viele Erkrankungen sind ernährungsbedingt. Anhand von Versuchen (wie viel Zucker befindet sich in welchem Lebensmittel?) und Medien vermitteln wir
Ernährung gesund zu gestalten. So erfahren die Kinder das Mischkost, naturbelassene Produkte und saisonbezogene Früchte und Gemüse weniger belastend ist als „Fast Food“.
Hierdurch stellen Kinder fest dass die körpereigene Energie zunimmt wenn sie sich gesund ernähren.
Gesunde Kinder sind aktiv, voller Lebensfreude, strahlen diese auf ihr Umfeld aus und fühlen sich wohl in ihrer Haut.
Außerdem sollen die Kinder erfahren dass Lebensmittel nicht einfach aus dem Supermarkt
kommen sondern wachsen und haltbar gemacht werden können. So erlernen sie den bewussten und wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln. Die Geschmacksnerven werden sensibilisiert und durch z.B. den täglichen Obst- und Gemüseteller führen wir die Kinder an unbekannte Lebensmittel heran.
7.2. Felix/ Musikalische Früherziehung
Bedingt durch verschiedene Sprachdefizite der Kinder nimmt die Sprache in unserer Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert ein. Wir haben uns
zum Ziel gesetzt durch Kriterien wie
tägliches Singen
Anpassung der Tonart an die kindliche Stimme
vielfältige und altersgemäße Liedauswahl
das erlernender richtigen Aussprache spielerisch zu erleichtern.
„Felix“ ist ein „Gütesiegel für Kindergärten“ der uns vom deutschen Chorverband für die oben genannten Kriterien verliehen wurde
7.3. Kooperation mit der Elbetalschule
Seit 2006 arbeiten die Naumburger Kindergärten gemeinsam an einem Schultandem-Projekt mit der Elbetalschule. Dort erarbeiten wir gemeinsam
Strukturen um den Vorschulkindern den Eintritt in das Schulleben zu erleichtern. mehrfach im letzten Kindergartenjahr besuchen wir die Elbetalschule wo wir an verschiedenen Unterrichtseinheiten, wie z.B.
Turnen
Musik
Lesen etc. teilnehmen.
Durch dieses Tandemprojekt lernen die Kinder ihr zukünftiges Umfeld kennen und können eine vertraute Basis aufbauen. Außerdem lernen sie ihren
zukünftigen Schulweg kennen, den sie mit dem Bus bewältigen müssen.
7.4 Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf
Über Bewegung und Spiel werden die Kinder über Stärken, Bedürfnisse, Wünsche und Vorlieben so motiviert, dass Schwächen und Auffälligkeiten
in den Hintergrund rücken. Die daraus erworbene Handlungskompetenz stärkt das Selbstbewusstsein des Kindes. Durch einen an den Stärken des Kindes orientierten Ansatz bleiben dem Kind oft Misserfolge und
Frustration erspart. So wagt es sich eher an neue Dinge heran, so dass es noch mehr an Selbstvertrauen gewinnt. Diese positiven Erfahrungen übertragen sich meist auch auf alle Lernbereiche. Motorische Schwächen
werden verbessert und Wahrnehmungsreize werden verarbeitet. Damit wird eine Basis wichtiger Entwicklungsphasen für die Kinder gelegt, die somit auch für das spätere Leben und die Schule notwendig sind.
7.5. Qualitätsmanagement
Qualitätsmanagement
ist ein wichtiger Bestandteil unseres Kindergartens, wie auch diese Konzeption dokumentieren soll. In regelmäßigen Teamsitzungen, wie auch durch Fortbildungen, werden die Aufgaben unserer Einrichtungen
aktualisiert. Durch ständiges reflektieren des pädagogischen Ansatzes unserer Arbeit, wie Einrichtungs- und Raumqualität, kann der Standart gesichert und ausgebaut werden
8.Teamarbeit und Weiterbildungen
Regelmäßige Dienstbesprechungen - mit dem ganzen Team oder Gruppenteam – dienen dem Informationenaustausch, der Terminabsprache, der
Vorbereitung und Nachbereitung der gesamten Kindergartenarbeit. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiterinnen sind an der Tagesordnung und bereichern unsere tägliche Arbeit.
9. Elternarbeit
Sehr wichtig für gute pädagogische Arbeit mit Kindern ist die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus.
Bei Fragen und Problemen, die das Kind betreffen, ist es uns ein sehr großes Anliegen, dass regelmäßige Gespräche stattfinden und auch
reflektiert werden. Dadurch können verschiedene Lebenssituationen der Kinder (Umzug, Schwangerschaft, Geburt, Tod) besser verstanden und aufgearbeitet werden.
Regelmäßig erfolgt ein solcher Austausch durch „Tür- und Angelgespräche“, die sich bei den Bring- und Abholzeiten ergeben.
Bei Bedarf werden Elternsprechstunden angeboten, die entweder auf Wunsch der Erzieherin oder der Eltern erfolgen.
In jeder Kindergartengruppe stehen den Eltern und Erzieherinnen zwei Elternvertreter (Elternbeirat) zur Seite, die in jedem neu beginnenden
Kindergartenjahr von der Elternschaft jeder Gruppe gewählt werden. Dieser Elternbeirat gibt den Eltern der betreuten Kinder die Gelegenheit, im institutionellen Erziehungsbereich kollegial mitzuarbeiten. Er dient
der Beratung zwischen Eltern und Erzieherinnen. Der Elternbeirat wird vor allem bei der Festlegung der Ferientermine, Planungen anfallender Feste und der Programmgestaltung hinzugezogen.
Im Jahresverlauf finden mehrere Elternabende der einzelnen Gruppen statt. Hier werden Informationsabende, z. B. Zahnpflege mit unserer
Patenzahnärztin, Musikschule, Erste-Hilfe-Kurse sowie Jahreszeiten begleitende Bastelabende angeboten. Weiterhin bieten wir zu verschiedenen Themen Eltern-Kind-Nachmittage an. Dies kann ein Kennenlern- Nachmittag
für Groß und Klein sein, ein Bastelnachmittag oder ein „Großeltern-Nachmittag“, an dem die Omas und Opas mit ihren Enkeln oder Urenkeln eingeladen sind.
Regelmäßig geben die Gruppen Elternbriefe aus, in denen die Eltern über anstehende Termine oder zu erarbeitende Rahmenthemen informiert werden.
Außerdem finden sich in ihnen Lieder zum Mitmachen, Geschichten zum Vorlesen und eine Kinderseite. Damit die Eltern immer informiert sind, versorgt sie unsere Litfasssäule und Pinnwand mit allen wichtigen
Neuigkeiten. Hier werden Vorschultermine, Ausflüge, Elternabende oder auch rechtliche Neuigkeiten veröffentlicht.
9.1 Verpflichtungen der Eltern - Jedes Kind sollte den Kindergarten regelmäßig besuchen.
- Bis 9.00 Uhr sollen die Kinder im Kindergarten sein damit noch
genügend Zeit bleibt den Tagesablauf mitzuerleben.
Je früher ein Kind am Morgen gebracht wird desto größer
ist die Auswahl an Spielorten, Spielmaterial und Spielkameraden.
- Im Falle von Krankheit oder Urlaub ist das Personal zu informieren.
Ebenso bei Erkrankungen eines Familienmitgliedes an einer
ansteckenden Krankheit (Diphtherie, Kinderlähmung, Gelbsucht
oder Infektionskrankheiten). Kinder, die an solchen oder einer
im Bundesseuchengesetz genannten Krankheit erkranken, dürfen
die Einrichtung nicht besuchen.
Nach Abklingen der Krankheit ist eine ärztliche Unbedenklichkeitserklärung vorzulegen.
9.2 Versicherung
Jedes Kind ist vom Träger gegen Sachschäden versichert.
Gegen Unfälle im Kindergarten sowie auf dem Hin- und Rückweg
vom Kindergarten sind die Kinder gesetzlich versichert. Dies gilt auch während aller Veranstaltungen außerhalb des Grundstückes
(Spaziergänge, Feste, Ausflüge).
10. Öffentlichkeitsarbeit
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Öffentlichkeitsarbeit.
Regelmäßig informieren und laden wir die Bürger zu geplanten Aktionen und Festen ein. Neuerungen und Wissenswertes werden in den „Naumburger
Nachrichten“ oder der „HNA“ (Hessisch- Niedersächsisch-Allgemeine) abgedruckt.
Alle geplanten Feste werden außerdem in den örtlichen Schaukästen der Vereine und im Internet (www.naumburg.eu und www.altenstaedt.de) veröffentlicht. Mit großer
Freude nehmen unsere Kinder an Veranstaltungen im Dorf oder in der nahe gelegenen Kernstadt Naumburg mit Tanz- oder Liedbeiträgen teil. Guter Kontakt besteht zu dem im Ort ansässigen „Kinderland Kunterbunt“
(Krabbelgruppe für Zwei- bis Dreijährige). Immer wieder freuen wir uns, wenn auch schon die kleinsten Mitbürger unsere Einrichtung besuchen.
Schlusswort
Wir hoffen wir konnten ihnen einen Einblick in
unsere tägliche Arbeit geben. Für Fragen und Anregungen stehen wir ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. Wir würden und freuen, wenn sie sich für einen Platz in unserer Einrichtung entscheiden würden.
Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen:
- Wurzeln und Flügel
- (Johann Wolfgang von Goethe)
Impressum:
Kindergarten Regenbogenland
Auf dem Lindergarten 8
34311 Naumburg/ Altenstädt
Tel. 05625/ 808
E-Mail: regenbogenland@naumburg.eu
Ansprechpartner: Andrea Groß
|